
Seit 30
Jahren zelten wir mit Rollstühlen an der Ostsee
Im Sommer des Jahres 1979 fand zum ersten Mal ein Ferienlager für Schüler der Berliner Körperbehindertenschule statt.
Zuerst als Auszeichnung für besonders gute Schüler und Pioniere
organisierten Lehrer und Erzieher damals das erste Zeltlager in
Graal-Müritz an der Ostsee.
Aus dieser Idee wurde eine Tradition, die über die Jahre viele
Generationen von Schülern begeisterte. Bis heute organisiert ein Team
bestehend aus ehrenamtlichen Helfern, sowie Lehrern und Erziehern das
alljährliche Integrationssommercamp an der Ostsee.
Seit 2001 haben wir mit der Jugendherge Barth einen zuverlässigen und
hilfsbereiten Partner gefunden, der immer ein offenes Ohr für uns hat
und uns alle Wünsche erfüllt.
Angefangen bei der Begradigung des Zeltplatzes, um unseren
Rollstuhlfahrern das Vorwärtskommen zu erleichtern, über die Umsetzung
der Sanitärcontainer auf "unseren" Zeltplatz. Bis hin zur Erkämpfung
der Gelder für die Investition in die Anschaffung von rollstuhlgerechten
Sanitäranlagen ab 2011.
Die Erfüllung der unzähligen kleinen Wünsche bleibt hier unerwähnt.
Das Hauptziel unseres Projektes ist behinderten und nichtbehinderten
Schülern gemeinsam schöne, erholsame und unbeschwerte Ferien zu
bereiten.
Hierbei legen wir unsere Schwerpunkte auf kleine Gruppen, um eine
intensive Betreuung aller Teilnehmer zu gewährleisten.
Uns ist außerdem wichtig, dass wir Geschwistern, Verwandten und
befreundeten Kindern und Jugendlichen von behinderten Teilnehmern die
Teilnahme am Camp ermöglichen. So wollen wir den Integrationsgedanken
weiterführen. Behinderte und nichtbehinderte Kinder und Jugendliche
lernen hier den unbeschwerten Umgang miteinander. Hämmungen werden
abgebaut und Toleranz und Akzeptanz wachsen im täglichen Beisammensein.
Das Andersein wird bei Spaß und Spiel zur Normalität.